

CENTRO DI GRAVITA PERMANENTE
wurde vollständig im Exil realisiert, im Rahmen von LagunaFilmLab in Italien gedreht und feierte seine Weltpremiere bei den Venice Film Festival (Venice Days).
Der Film ist eine nächtliche Reise durch die venezianische Lagune, ein Raum zwischen Wasser und Himmel, Dunkelheit und Licht. Geführt von einer wandernden Stimme bewegt er sich zwischen Kindern, Liebenden, Fischern und einsamen Figuren und beobachtet, wie Zärtlichkeit, Widerstandskraft und Sinn selbst in gewöhnlichen Gesten fortbestehen – selbst inmitten von Angst und Entwurzelung. Parallel dazu wird eine Dunkelkammer zu einem Ort der Schöpfung, in dem analoge Fotografien aus Licht entstehen und bekräftigen, dass Unsicherheit und Fragilität untrennbar mit jedem Akt des Lebens und der Kunst verbunden sind.
Ich fühle mich zum Kino als Form der Reflexion und des Widerstands hingezogen. Ich suche nach Momenten, in denen das Persönliche auf das Politische trifft, in denen Schönheit und menschliche Verbindung trotz Chaos bestehen bleiben und in denen die kleinen, flüchtigen Gesten des Alltags Gewicht gegenüber der Dunkelheit unserer Zeit erhalten. Meine Arbeit ist im Maßstab bescheiden, richtet ihren Blick jedoch aufmerksam auf die unsichtbaren und intimen Wahrheiten der Welt und versucht, das fragile Licht sichtbar zu machen, das weiterhin Widerstand leistet.










